{"id":3844,"date":"2017-07-10T19:34:48","date_gmt":"2017-07-10T19:34:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=3844"},"modified":"2017-07-11T03:24:05","modified_gmt":"2017-07-11T03:24:05","slug":"fruchtfliegen-tauben-baeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=3844","title":{"rendered":"Fruchtfliegen, Tauben, B\u00e4ren"},"content":{"rendered":"<p>Es ist mal wieder so weit, \u00fcber mein Leben mit Tieren zu sprechen, respektive schreiben. Ich habe zwar keine bewusst angeschafften mehr, daf\u00fcr umso mehr mehr oder weniger uneingeladene G\u00e4ste. Zum Beispiel die Fruchtfliegen. Wenn man, wie ich, Wert auf basische Ern\u00e4hrung legt, wird einem das momentan wahrlich schwer gemacht. Da liegen dann ein paar herrliche Weinbergpfirsiche (ist es nicht toll, dass die Superm\u00e4rkte sich jeder noch so kleinen Vorliebe anpassen? Wo h\u00e4tte man fr\u00fcher eine Mango bekommen &#8211; ja, ich wei\u00df, b\u00f6se, garstige Flugmango m\u00fcsste es hei\u00dfen, oder eben einen weichen, wei\u00dfen, saftigen Weinbergpfirsich? Einfach toll!) in der K\u00fcche und warten auf ihren morgendlichen Verzehr. Damit ich nicht jeden Tag losrasen muss, wartet der Vorrat f\u00fcr zwei, drei Tage darauf und ich kann die Uhr danach stellen, dass sp\u00e4testens nach einer Stunde ein Pulk von Fruchtfliegen emp\u00f6rt aufschw\u00e4rmt, kaum, dass ich die K\u00fcche betrete. Vom M\u00fclleimer wollen wir jetzt mal gar nicht sprechen. F\u00fcrchterlich. Man f\u00fchlt sich gleich ein wenig schmuddelig, finde ich. <\/p>\n<p>Bedenkt man jedoch, wie kurz das Leben besagter Fruchtfliegen ist und was sie alles in diesen paar Stunden erledigen (m\u00fcssen), k\u00f6nnten sie einem bald leid tun. Tauben leben da ja viel l\u00e4nger. Man fragt sich &#8211; vor allem angesichts von Karl und Gertrud (jaaaaaa, die gibt es noch!) -, wie lange sie eigentlich leben oder ob sie an ihre Nachfahren ein B\u00fcchlein weitergeben mit ihren &#8222;sch\u00f6nsten Schlaf- und Ruhepl\u00e4tzchen&#8220;? Denn viel anders kann es nicht sein auf meinem Balkon. Diese Dreckstauben sind immer noch da und gerade eben habe ich sie verscheucht, sozusagen kurz bevor sie in die Wohnung hineingeflogen kamen. Bl\u00f6de Biester. Nun sind aber auch diese Probleme mit Tieren vernachl\u00e4ssigbar, liest man, was einem jungen Mann mit den besten Absichten in den USA widerfahren ist. Der war auf einem kirchlichen Ausflug mit lauter Kindern und war so ausgepowert von den lieben Kleinen und der Natur, dass er von einem Knarzen und Krachen erwacht ist und siehe da, eiderdaus, das Knarzen und Krachen waren die B\u00e4renz\u00e4hne um seinen Sch\u00e4del. Angesichts solcher Tier- und Schlaferlebnisse kann sich unsereins gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, wenn er von einer Amsel gegen halb f\u00fcnf wach getr\u00e4llert wird. Und zwar aus vielerlei Gr\u00fcnden: erstens weil man so einen leichten Schlaf hat und es keinen B\u00e4ren und Ger\u00e4usche braucht, bis man merkt, dass sein Kopf im Maul desselben steckt und zweitens dass es eben doch nur Fruchtfliegen und V\u00f6gel sind. Wie so oft im Leben sind es eben die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeiten, die die Zufriedenheit ausmachen. <\/p>\n<p>Mit einem sehr klugen und hoch weideerfahrenen Schaf habe ich das heute auch besprochen: Es gibt Menschen, denen gesteht man einfach nicht so gerne schlechte Laune zu, weil sie einfach keinen Grund dazu haben. Das ist bestimmt manchmal unfair, aber oft hilft es eben bei Missmutigkeiten den Kopf ein wenig nach links und rechts zu wenden. Sozusagen weg von den Fruchtfliegen und Tauben hin zu den B\u00e4ren, die es ja auch gibt. Zum Gl\u00fcck weit weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist mal wieder so weit, \u00fcber mein Leben mit Tieren zu sprechen, respektive schreiben. Ich habe zwar keine bewusst angeschafften mehr, daf\u00fcr umso mehr mehr oder weniger uneingeladene G\u00e4ste. Zum Beispiel die Fruchtfliegen. Wenn man, wie ich, Wert auf basische Ern\u00e4hrung legt, wird einem das momentan wahrlich schwer gemacht. 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