{"id":3180,"date":"2016-06-20T05:03:46","date_gmt":"2016-06-20T05:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=3180"},"modified":"2016-06-20T05:12:36","modified_gmt":"2016-06-20T05:12:36","slug":"un-raggio-di-sole-ein-sonnenstrahl-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=3180","title":{"rendered":"Un Raggi(o) di sole &#8211; ein Sonnenstrahl in Rom"},"content":{"rendered":"<p>Politik, Sport und Weltgeschehen besprechen wir hier zum Wohle aller eher in hom\u00f6opathischen Dosen. Keiner mag sich gerne \u00e4rgern, wenn er einen Blog aufmacht. Wenn aber ein solches Ereignis in der Stadt, die einen gro\u00dfen Teil der Beitr\u00e4ge hier motiviert, eintritt, dann m\u00fcssen wir dar\u00fcber sprechen. Rom hat eine B\u00fcrgermeisterin. Und ich oute mich an dieser Stelle als Frau, die \u00fcberzeugt ist, dass Frauen Vieles einfach, z\u00fcgig und organisiert angehen und wenig Energie und Zeit in Selbstdarstellung stecken. F\u00fcr Rom ist genau eine solche Haltung lebensnotwendig. Nicht \u00fcberlebensnotwendig, das stellt die Stadt seit Jahrtausenden eindrucksvoll unter Beweis, aber allein die vielen Motorinifahrer w\u00fcrden es ihrer neuen Lupa danken, wenn Steuergelder auch mal in nachhaltigen Stra\u00dfenbau gesteckt w\u00fcrden und nicht nur als kosmetische Ma\u00dfname unter Spezln gemacht w\u00fcrden, die ein Kieswerk oder eine Sandgrube haben und denen man keinesfalls das Mischungsverh\u00e4ltnis von g\u00fcnstigen und weniger g\u00fcnstigen Zutaten zum Asphalt vorschreiben m\u00f6chte. <\/p>\n<p>Dass Signora Raggi auch noch den aussagekr\u00e4ftigen Vornamen Virginia, tr\u00e4gt, gibt noch mehr Anlass zur Hoffnung und leicht ist zu erkennen, dass Rom nach der konstanten Verschlechterung der letzten Jahre soweit ist, sich jenseits von Kompetenz auch an solche Strohhalme zu klammern. Weil es &#8211; selbst in den wenigen Jahren und der recht kurzen Zeit, in der ich in dieser Traumstadt leben darf &#8211; offensichtlich geworden ist, dass die Stadt in einem schlammigen, klebrigen Abw\u00e4rtsstrudel ums \u00dcberleben k\u00e4mpft. Rom war schon einmal in seiner Geschichte fast in die Bedeutungslosigkeit versunken. Schafherden sind damals durchs Forum Romanum m\u00e4andert, keiner hat mehr einen Pfifferling f\u00fcr die ehemals so gro\u00dfe Stadt gegeben. Ich w\u00fcrde mir so sehr w\u00fcnschen, dass all die Steuern, die erstaunlicherweise ja doch zusammen kommen, f\u00fcr Infrastruktur und Soziales verwendet werden und nicht ausschlie\u00dflich in widerlich verdreckte Kan\u00e4le flie\u00dfen. <\/p>\n<p>Signora Raggi ist jung genug, hat einen Sohn, dem sie ein Leben in der sch\u00f6nsten Stadt der Welt erm\u00f6glichen m\u00f6chte und interessiert sich nach eigenen Aussagen nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Politik und wenn sie mit genau dieser Schubkraft antritt und es schafft, sich gegen alles, was ihr in den Weg geworfen wird, zu wehren, es nicht wahrzunehmen oder zu sehen, dann k\u00f6nnte sie tats\u00e4chlich die neue W\u00f6lfin von Rom werden. Meine Mutter sagt jedes Mal, wenn wir vom Flughafen nach Hause fahren, sie m\u00f6chte nicht B\u00fcrgermeister in dieser Stadt sein. Ich hoffe, Virginia Raggi will eine B\u00fcrgermeisterin sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik, Sport und Weltgeschehen besprechen wir hier zum Wohle aller eher in hom\u00f6opathischen Dosen. Keiner mag sich gerne \u00e4rgern, wenn er einen Blog aufmacht. Wenn aber ein solches Ereignis in der Stadt, die einen gro\u00dfen Teil der Beitr\u00e4ge hier motiviert, eintritt, dann m\u00fcssen wir dar\u00fcber sprechen. Rom hat eine B\u00fcrgermeisterin. 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