{"id":305,"date":"2014-06-14T15:48:27","date_gmt":"2014-06-14T15:48:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=305"},"modified":"2014-06-14T15:48:27","modified_gmt":"2014-06-14T15:48:27","slug":"chi-ha-pane-non-ha-denti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=305","title":{"rendered":"Chi ha pane non ha denti"},"content":{"rendered":"<p>Wer Brot hat, hat keine Z\u00e4hne. Das sagt man in ltalien gerne \u00fcber grauhaarige Porschefahrer. Oder \u00fcber \u00e4ltere Frauen, die viel zu jugendliche, daf\u00fcr aber sehr teure Kleider tragen. Denn das ist oftmals die Krux im Leben: Hat man die Figur oder das Alter f\u00fcr bestimmte Sehnsuchtsdinge, dann fehlt oft das Geld. Wenn das Geld dann da ist, hat man leider auch in den meisten F\u00e4llen Jugend und \/ oder Figur eingeb\u00fc\u00dft. Das ist umso tragischer, als die meisten Modeh\u00e4user mit ihren sch\u00f6nsten Kleidern eben auch sehr junge Kundinnen ansprechen. Bei denen reicht es nur f\u00fcr neidvolle und wehm\u00fctige Gedanken und sie m\u00fcssen sich \u00e4hnliche Modelle bei Zara oder H&amp;M kaufen. Dieses Gef\u00fchl des Nicht-Haben-K\u00f6nnens tragen sie dann einige (viele) Jahre mit sich herum bis sie gen\u00fcgend Geld verdienen, um sich diese Kleidchen zu kaufen. Nur, und jetzt kommt eben das Gemeine, die sind immer noch so kurz und schmal wie damals &#8211; nur die Damen sind es nicht mehr und selbst wenn sie es von der Figur sind, machen die Knie nicht mehr mit oder die Oberarme oder einfach alles zusammen. Es sind und bleiben Kleider f\u00fcr 21j\u00e4hrige, staksige Geliebte mit reichen G\u00f6nnern. Um es auf den Punkt zu bringen: sehr magere, sehr gro\u00dfe Russinnen mit Oligarchenfreunden. Das sieht man manchen Modellen auch an.<\/p>\n<p>Diese logische Kette k\u00f6nnte man f\u00fcr Ferrari und Konsorten machen, wobei da ein entscheidender Vorteil f\u00fcr die grauen Herren mitschwingt: mittels eines solchen Gef\u00e4hrts ist die Eroberung besagter d\u00fcnner, junger Damen um ein Vielfaches einfacher. Und schon k\u00f6nnen sie sich wieder wie mit 25 f\u00fchlen. M\u00e4nner haben es in dieser Hinsicht also viel besser. Es gibt aber auch noch die dritte und vierte Variante. Die dritte Variante sind junge, h\u00fcbsche Damen mit supertollen Figuren, die sich die Kleider, die sie tragen, auch erlauben k\u00f6nnen. Seien sie noch so gewagt. Aber es sieht trotzdem nicht gut aus. Weil es einfach zu viel, meist zwar eher zu wenig ist. Sie k\u00f6nnen es zwar, aber sollten es nicht. Man k\u00f6nnte meinen, sie tun es nur deshalb, weil sie es k\u00f6nnen. Und dann gibt es noch die vierte Variante, die einfach harmonisch ist. \u00c4ltere Damen und Herren, die Figur und Alter kennen, lieben und leben. Die haben dann Brot und Z\u00e4hne. Wie ich auf all das komme? Weil ich gestern und heute auf einer Hochzeit bin und tats\u00e4chlich alle vier Grundtypen beobachten kann (ich bin bei dieser Hochzeit eher ein Randgast, emotional nicht sehr beteiligt und dann darf man das). Heute Abend ist das eigentliche Dinner mit Tanz und dann kann ich sicher noch viel mehr berichten. Ich hab \u00fcbrigens ein Dirndl an, weil man damit &#8211; au\u00dfer in Ostfriesland &#8211; immer fein raus ist, vor allem wenn der Dresscode formal oder traditional lautet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Brot hat, hat keine Z\u00e4hne. Das sagt man in ltalien gerne \u00fcber grauhaarige Porschefahrer. Oder \u00fcber \u00e4ltere Frauen, die viel zu jugendliche, daf\u00fcr aber sehr teure Kleider tragen. 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