{"id":2911,"date":"2016-03-27T06:30:13","date_gmt":"2016-03-27T06:30:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=2911"},"modified":"2016-03-27T06:30:13","modified_gmt":"2016-03-27T06:30:13","slug":"frohe-ostern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=2911","title":{"rendered":"Frohe Ostern"},"content":{"rendered":"<p>Meine lieben Leser und Kommentatoren, ich w\u00fcnsche Euch Frohe Ostern! F\u00fcr Diejenigen von Euch, die die Fastenzeit in irgendeiner Form mitgemacht und durchgehalten haben erst mal ein gro\u00dfes Kompliment! Ab heute darf ja dann alles wieder seinen gewohnten Gang gehen, Schokolade essen, Alkohol trinken, t\u00e4glich zwanzig Spiele im Internet spielen &#8211; was halt alles einen solchen Charakter bekommen hat, dass man meint, davon pausieren zu m\u00fcssen. Hat eigentlich jemand mal weniger gearbeitet in der Fastenzeit? Wer entscheidet denn, wann eine Sache, die man viel und andauernd und \u00fcbertrieben macht, Suchtcharakter hat? Sind das nur Dinge, die einem schaden und schadet alles, was zuviel ist? Ganz ehrlich, ich frage mich selbst, woher diese Gedanken nun kommen. Zwar hei\u00dft der Blog so und ich bin auch im Ausland, aber ich wollte lediglich \u00fcber Hasen und Eier und Ostern, vielleicht noch \u00fcber meinen missratenen Zitronenbaum schreiben.<\/p>\n<p>Dieser Blog hat ebenfalls etwas von einer Sucht an sich. Zwar geht er mir manchmal auf die Nerven, vor allem, wenn mir nicht t\u00e4glich etwas Gedankenvolles einf\u00e4llt, aber schreibe ich l\u00e4nger nicht (ich glaube, die l\u00e4ngste Pause waren mal f\u00fcnf Tage), geht mir etwas ab. Wo ist der Unterschied zwischen einer lieb gewonnenen Gewohnheit und einer Sucht? Geht beides nahtlos ineinander \u00fcber? Kann man durch pl\u00f6tzliches Absetzen, Unterbrechen, Aufh\u00f6ren feststellen, was Sucht ist und was zu einem geh\u00f6rt? Durch Zufall habe ich seit Beginn der Fastenzeit keinen Alkohol getrunken, k\u00f6nnte demnach heute wieder anfangen, h\u00e4tte es auch vorher gekonnt, aber wie schon h\u00e4ufiger thematisiert, wird etwas, auch eine Unterlassung, nach ca. drei Wochen zur Gewohnheit. Mal schauen. Ich finde es recht spannend, auf diese Art und Weise eigene Verhaltensweisen und Gewohnheiten in Frage zu stellen und habe ein l\u00e4ngerfristiges Experiment vor.<\/p>\n<p>Ich suche mir Gewohnheiten raus und versuche sie eine zeitlang zu unterlassen. Mit Rauchen und Schokoreiswaffeln hat das schon mal funktioniert. Diese Biester, von denen ich dachte, sie seien fluffig und leicht, haben ungef\u00e4hr soviele Kalorien wie ein Schweinebraten. Das nur nebenbei. Damit sind wir aber auf der einfachen Ebene des Essens, ich glaube, Verhaltens\u00e4nderungen sind etwas f\u00fcr Fortgeschrittene. Auf meinem Osterspaziergang, den ich vorhabe zu unternehmen, werde ich heute dr\u00fcber nachdenken, welche Verhaltensweisen ich mal unterbreche und dann vielleicht komplett ablege. Ostern ist daf\u00fcr ein prima Zeitpunkt, denn entgegen aller kommerziell propagierten Aussagen ist Ostern und nicht Weihnachten das h\u00f6chste Fest unserer christlichen Religion und damit der beste Zeitpunkt f\u00fcr einen Neubeginn. Der Blog bleibt au\u00dfen vor, versprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine lieben Leser und Kommentatoren, ich w\u00fcnsche Euch Frohe Ostern! F\u00fcr Diejenigen von Euch, die die Fastenzeit in irgendeiner Form mitgemacht und durchgehalten haben erst mal ein gro\u00dfes Kompliment! 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