{"id":1915,"date":"2015-05-25T20:57:58","date_gmt":"2015-05-25T20:57:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=1915"},"modified":"2015-05-26T17:52:34","modified_gmt":"2015-05-26T17:52:34","slug":"le-tre-sorelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gedankenausdemausland.de\/?p=1915","title":{"rendered":"Le tre sorelle"},"content":{"rendered":"<p>Le tre sorelle, die drei Schwestern von Positano sind eine Legende. Den Bus zum Hotel erwartet man mit verhei\u00dfungsvollem Blick auf die Cantina de le tre sorelle, die Abende verbringt man am Strand im Ristorante de le tre sorelle. Positano ist gepr\u00e4gt von ihnen. Wer m\u00f6gen sie gewesen sein? Wie ist ihre Geschichte? Ich kenne sie nicht, meine Finger schreiben sie gerade, nachdem wir drei Mal in 24 Stunden dort gegessen haben. Die drei Schwestern, Maria, Assunta und Gabriela liegen altersm\u00e4\u00dfig nah beieinander. Anfang des 20. Jahrhunderts sind sie in Positano geboren, T\u00f6chter eines Fischers und einer W\u00e4scherin waren sie von klein auf gewohnt, anzupacken und mitzuhelfen.<\/p>\n<p>Die \u00c4lteste, Maria, konnte zur Schule gehen, dann ist der Vater auf dem Meer geblieben. Die Mutter, Anna ist dar\u00fcber schwerm\u00fctig geworden und hat ihre Arbeit verloren, der Hund, Tinto um ein Haar auch. Jeden Tag ist er zum Strand gegangen, um sein Herrchen zu erwarten, der kam nicht wieder. Maria hat durchgehalten mit der Schule, sie war gerade vierzehn Jahre alt, aber wusste schon in dem Alter, dass sie ihrer Familie nur dann ein besseres, ein fortgehendes Leben erm\u00f6glichen konnte, wenn sie etwas lernt, zumindest schreiben und rechnen. Assunta und Gabriela haben sich um die Mutter und den Haushalt gek\u00fcmmert. Die Freunde des Vaters haben regelm\u00e4\u00dfig Fisch gebracht. Assunta hat, um ihre Mutter Anna zum Essen zu animieren, immer wieder neue Varianten f\u00fcr Fischzubereitung ausprobiert. Und weil sie den Freunden des verstorbenen Vaters so dankbar f\u00fcr die Fische und Meeresfr\u00fcchte waren, haben die drei Schwestern immer wieder die Fischerfreunde des Vaters eingeladen. Die waren entz\u00fcckt.<\/p>\n<p>Gabriela hat angefangen, einfache Keramikteller zu bemalen und die Fischgerichte von Assunta dort angerichtet. Das war etwas v\u00f6llig Neues in Positano. Die Fischer, einfache Leute, fanden es gut. Vor allem fanden sie die Gerichte der drei Schwestern gut. Maria hat irgendwann entschlossen, das Risiko einzugehen und auch Fremde einzuladen, nicht nur die Fischerfreunde des verstorbenen Vaters. Sie beschlossen, es zu wagen und richteten das Wohnzimmer ihrer Fischerh\u00fctte als Restaurant ein. Anna hat nichts dazu gesagt. Aber sie hat auch nicht gebremst. Sie war immer noch wie gel\u00e4hmt vor Kummer. Als dann die ersten G\u00e4ste gekommen sind, konnte sie es kaum glauben. Und als sie\u00a0sah, wie gl\u00fccklich die G\u00e4ste \u00fcber die bunten Teller und das gute Essen waren, hat sich ihr Herz wieder zusammengesetzt. Und w\u00e4hrend Assunta gekocht hat, Gabriela die Dekoration und das Servieren \u00fcbernommen hat, Maria alles kaufm\u00e4nnisch organisiert hat, hat sie die Seele des Meeres, stellvertretend f\u00fcr ihren Mann, dazu gesteuert. Tinto war als Restauranthund voll in seinem Element und nur manchmal sah man ihn versonnen am Strand auf die Wellen schauen.<\/p>\n<p>So denke ich mir die Geschichte der tre sorelle die Positano.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Le tre sorelle, die drei Schwestern von Positano sind eine Legende. Den Bus zum Hotel erwartet man mit verhei\u00dfungsvollem Blick auf die Cantina de le tre sorelle, die Abende verbringt man am Strand im Ristorante de le tre sorelle. Positano ist gepr\u00e4gt von ihnen. Wer m\u00f6gen sie gewesen sein? Wie ist ihre Geschichte? 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